Dim Lighted Cavern
Ich mag die harten Sprünge nicht so sehr. Vor allem 1:21 passt für mich nicht so richtig rein (das wiederholt sich gegen Ende noch glaube zweimal). Der Bereich danach gefällt mir und dann wieder auch nicht. Das gezupfte passt super (Minecraft Feeling!), aber die, ich nenne es mal Flöte, kommt zusammen mit der dunkleren Oboe(?) überhaupt nicht so gut. Da würde ich mich vielleicht von eines von beiden entscheiden, aber zusammen wirkt es nicht so harmonisch. Zumindest nicht wenn sie solange parallel spielen. Mir kommt die Melodie einfach zu aufgeregt und kontrovers vor, als das ich das Stück gerne öfters hören möchte.
Finding Shelter
Großartig! Ab ca. 1.50 gefällt es mir dann weniger. Du baust vorher Spannung auf und die ist dann wieder weg. Was danach kommt verliert sich dann irgendwie leider etwas weiter. Ich glaube das kannst du noch retten. Insgesamt aber schön.
Nightwalk
Ich weiß nicht. Ich vermute mal es trifft nicht meinen Geschmack. Die Idee des Stücks ist gut, aber ich finde die Melode bis zur Hälfte etwas nervig.
Return of the Backpacker
Ich war noch nie ein Freund der Klarinette. Wirkt teilweise jazzig, aber dann auch wieder unkontrolliert. Mir gefällt der Teil ab 2.29 hingegen wieder richtig gut. Das sollte man vielleicht als eigenes Stück verfolgen.
Volcanic Flow
Ist der Anfang von OnePiece geklaut? Ist zwar ewig her, aber ich glaub so fing das immer an, wann es Ärger gab!
Finde ich aber recht gelungen, der Track fängt ab der Mitte an zu rocken. Sehr inspirierend! Nur das Ende wirkt so, als wusstest du nicht mehr weiter und hast einfach wieder Teile vom Anfang drangepappt. Vielleicht geht da auch noch was.
The Spelunker
Sehr gelungen. Ich denke sogar neben Volcanic Flow das gelungenste Stück überhaupt. Ich bin ein großer Fan der ersten Minute, da hier die Hauptmelodie gut mit der Begleitung harmoniert (schwer auszudrücken als Laie). Nur das Ende finde ich wieder nicht so ganz gelungen. Es wirkt wie als würdest du kein Ende finden wollen. Der Bereich ab 2:21 ist zu komplex für ein Ende denke ich.
Dickes Danke, das ist Kritik erster Sahne.
>Dim Lighted Cavern
>aber die, ich nenne es mal Flöte, kommt zusammen mit der dunkleren Oboe(?) überhaupt nicht so gut.
Von welcher Stelle reden wir? - Vor 1:28 ist es Klarinette und Floete, danach dann kurz Fagott (1:40) aber dann wechselt es zu Altfloete (1:55) gemischt mit Klarinette (die Altfloete soll auch tatsaechlich eine Oboe werden).
>Da würde ich mich vielleicht von eines von beiden entscheiden, aber zusammen wirkt es nicht so harmonisch.
>Mir kommt die Melodie einfach zu aufgeregt und kontrovers vor
Intressant, genau darueber hab ich nachgedacht, fand es aber dann doch irgendwie in Ordnung.
Insgesamt ein harmonisch sehr schwieriges Stueck, Sprunghaft ist es auch schon komponiert, zumindest die Stelle von 1:10 bis 1:25 bewegt sich durch mehrere Tonarten durch, bis alles wieder beim Ursprung landet. Ich behalt das vereinfachen aber im Hinterkopf.
>Finding Shelter
>Du baust vorher Spannung auf und die ist dann wieder weg. Was danach kommt verliert sich dann irgendwie leider etwas weiter. Ich glaube das kannst du noch retten. Insgesamt aber schön.
Ich mag es wenn es zwischen Spannung auchmal Entspannungsphasen gibt, der Spannungsabbau ist also absolut gewollt, auch in anderen Stuecken wie dem Backpacker, Volcanic Flow sind solche Breakdowns drin.
>Return of the Backpacker
>Ich war noch nie ein Freund der Klarinette. Wirkt teilweise jazzig, aber dann auch wieder unkontrolliert. Mir gefällt der Teil ab 2.29 hingegen wieder richtig gut. Das sollte man vielleicht als eigenes Stück verfolgen.
Hm, die Klarinette ist aber ueberall drin. In wirklich jedem Stueck, ist mein meist verwendetes Instrument bisher. Ich nehme mal an du meinst den Part 0:55 - 1:12, wo die Melodie bei der Klarinette liegt. Ich behalt auch das im Hinterkopf, ich fand beim schreiben auch, dass das die schwaechste Stelle im Stueck ist. Koennte aber einfach sein dass die Melodie mit gescheitem Sound ok klingt, die Streicher danach, die quasi so aehnlich spielen stoeren mich zumindest nicht so sehr.
>Nightwalk
>Ich weiß nicht. Ich vermute mal es trifft nicht meinen Geschmack. Die Idee des Stücks ist gut, aber ich finde die Melode bis zur Hälfte etwas nervig.
Oh, schade :(
>Volcanic Flow
>Ist der Anfang von OnePiece geklaut? Ist zwar ewig her, aber ich glaub so fing das immer an, wann es Ärger gab!
Uff, koenntest du mir das raussuchen? Man kann ja unbewusst klauen, also nicht das ich wuesste, aber so unbewusste Klau aktionen kommen doch hin und wieder mal vor, und man beisst sich dann in den Arsch.
>Nur das Ende wirkt so, als wusstest du nicht mehr weiter und hast einfach wieder Teile vom Anfang drangepappt.
Hm, also prinzipiell mochte ich das Stueck irgendwie schliessen. Der Mittelteil driftet ja stark ab, im Jazz ist das typisch am Ende wieder das Thema zu spielen, damit die Leute merken wie man sich einmal im Kreis gedreht hat. So in dem Stile wars gedacht. Ich behalt auch das im Hinterkopf, wichtig war mir bei allen Stuecken halt auch ein Ende zu finden. Auch z.B. Nightwalk koennte noch problemlos weitergehen.
>The Spelunker
> Der Bereich ab 2:21 ist zu komplex für ein Ende denke ich.
Hm, bisschen zu funky :)?
Generell faellt mir auf, dass dir harmonisch simpleren Stuecke (Spelunker, Volcanic Flow - und in einigem masse auch Finding Shelter) viel mehr zusagen als die harmonisch komplexen Stuecke (Backpacker, Nightwalk - und das komplizierteste ist wirklich Dim Lighted Cavern).
Das kommt drauf an, welchen Host du für die SoundFont benutzt. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass eine SoundFont in LMMS teilweise etwas anders klingt, als sie es in einer Anwendung tut, die BASSMIDI zur MIDI Wiedergabe nutzt. SoundFonts bieten in der Regel aber auch mehr Anpassungsmöglichkeiten für einzelne Klänge als es der Standard-Wavetablesynthesizer von Windows tut. Auf die MIDI-Controller 71 (Filter Resonance), 74 (Filter Cutoff) und 91 (Reverb Level) reagiert dieser beispielsweise überhaupt nicht. Bei SoundFonts hingegen verändert das den Klang spürbar. 71 und 74 kannst du nutzen, um dem Klang einen Tiefpassfilter aufzulegen, 91 fügt dem ganzen einen Nachhall hinzu, und 93 (Chorus Level) erzeugt einen räumlich ausgeprägteren Klang (Chorus-Effekt). Der Windows Synthesizer beschränkt sich da wirklich nur auf das nötigste: Lautstärke, Anschlagstärke und Pan (Links-Rechts Position) und nur 128 Sounds sowie 8 Drumkits. Letzteres ist bei SoundFonts nicht der Fall, da diese für gewöhnlich 255 Sounds besitzen, was dem General Midi 2 Standard entspricht (der Windows Synthesizer kann das übrigens auch mit einem kleinen Trick. Dieser erfordert allerdings, dass das MIDI Abspielprogramm SysEx-Events senden kann. Es gibt nämlich eine Rohdatenfolge, auch als GS-Reset bekannt, die dafür sorgt, dass der MIDI Synthesizer alle Kanäle initialisiert. Diese aktiviert auch die GM2 Soundbänke). Im Endeffekt müsstest du schauen, ob deine Kompositionssoftware in der Lage ist, MIDI Controllerdaten zu senden. Die meisten Programme können das.
>Von welcher Stelle reden wir? - Vor 1:28 ist es Klarinette und Floete, danach dann kurz Fagott (1:40) aber dann wechselt es zu Altfloete (1:55) gemischt mit Klarinette (die Altfloete soll auch tatsaechlich eine Oboe werden).
Ich glaube ich meinte 1:21 bis 1:29 ist seltsam.
>Ich nehme mal an du meinst den Part 0:55 - 1:12, wo die Melodie bei der Klarinette liegt.
Genau. Klarinettensolos kommen nie gut, das musste Thaddäus auch einsehen . (außerdem erinnert es irgendwie an Schulaufführungen)
>Uff, koenntest du mir das raussuchen?
Ich hab mal geguckt und nichts ideales gefunden. Das besagte ging aber dann doch etwas anders als ich es in Erinnerung hatte. Du kannst es auf jeden Fall so drinnenlassen ;)
>Generell faellt mir auf, dass dir harmonisch simpleren Stuecke (Spelunker, Volcanic Flow - und in einigem masse auch Finding Shelter) viel mehr zusagen als die harmonisch komplexen Stuecke (Backpacker, Nightwalk - und das komplizierteste ist wirklich Dim Lighted Cavern).
Ja. "Einfache" Stücke hört man gerne wieder und unterstützen mich beim Spielen, anstatt abzulenken. Das ist alles natürlich im Unterbewusstsein – es wird halt quasi aus dem Spiel rausgerissen, weil man sich bewusst mit einem komplexen Stück beschäftigen muss/möchte. Vielleicht eignet sich die Musik dann besser für Cutscenes oder ähnliches :)
Nightwalk könnte ich mir doch durchaus als Menümusik vorstellen. Wenn man ganz fancy ist könnte man Teile vom Stück sogar Menüsektionen zuordnen! 1:35-2:20 würde zB kann gut passen, wenn man Charakter-Einstelloptionen hat.
… und weiter gehts mit Set 2.
Diesmal ein Unterwasser-Thema, die Komposition ist grob fertig - aber noch viel Arrangement Arbeit wartet.
Hab auch wieder keinen so passenden Titel parat. Wer hat einen parat? Hm… ich braeuchte den Kerl der sich in OC ein par 100 Clonknamen ausgedacht hatte 
>Ich glaube ich meinte 1:21 bis 1:29 ist seltsam.
Ist notiert, war auch die Stelle wo am meisten herumgedoktort wurde.
> Genau. Klarinettensolos kommen nie gut, das musste Thaddäus auch einsehen . (außerdem erinnert es irgendwie an Schulaufführungen)
Ich bin ein ziemlicher Klarinetten-Fan, auch solo. Wird es noch oefter geben :)
>Ja. "Einfache" Stücke hört man gerne wieder und unterstützen mich beim Spielen, anstatt abzulenken. Das ist alles natürlich im Unterbewusstsein – es wird halt quasi aus dem Spiel rausgerissen, weil man sich bewusst mit einem komplexen Stück beschäftigen muss/möchte.
Von den naechsten 5-6 Stuecken die ankomponiert sind, ist nur ein wirklich kompliziertes Stueck dabei. Ich geb mir Muehe, was ich anstrebe ist aber einen gesunden Mix. Wenn da ein par schwerere Stuecke dabei sind, steh ich dazu. Es sollten nur nicht alle Stuecke zu kompliziert werden.
Wow, das sind ja seltene Controller. Hat der Soundfont die Midi Controller selbst gesetzt? Falls man dann aber alles per Hand programmieren muss ist es wohl leichter dafuer dann Plugins zu benutzen denke ich. Ich muss noch schauen wie das in LMMS geht, aber in ProTools kann man den Knoepfen in den Plugins Midicontroller zuweissen, und diese dann ansteuern.
>BASSMIDI zur MIDI Wiedergabe nutzt
Noch nie gehoert. Erklaerst du mir was das ist?
>SysEx-Events
Ist das dann eine Erweiterung des Midi codes, der ja aus ich glaub 8 Bits besteht, und eine Reihe an Befehlen hat? - Meine Midi-Unterrichts stunden sind etwas her :).
>Der Windows Synthesizer…
Ich hatte schon probiert Sibelius beizubringen andere Sounds zu benutzen, ging allerdings nicht so einfach. Das ganze direkt fuers komplette Windows zu aendern klingt clever, wusste garnicht dass das geht. Aber klingt ziemlich fortgeschritten, glaube nicht dass ich das in naechster Zeit angehe.
Meine Laien-Loesung ist die Windows-Midi Sounds zum arbeiten zu benutzen, ein Midi aus Sibelius rauszuhauen, und das dann in ein anderes Programm zu laden, und dort dann den Soundfont draufzuklatschen (aktuell mach ich wirklich nur das, ohne Midi-Programmierung).
Bei Volcanic Flow, gabs allerdings eine boese Ueberraschung. Ich hatte mehr als 16 Instrumente, und das gibt dann Murks beim Midi Export und wieder Import. Nichts ist mehr gleich. Daher hab ich die mp3 dazu ueber den Stereo-Mix aufgenommen, ohne Soundfont. Nicht wirklich optimal, ja.
>Klarinettensolos kommen nie gut, das musste Thaddäus auch einsehen .
:(
>Ich muss noch schauen wie das in LMMS geht, aber in ProTools kann man den Knoepfen in den Plugins Midicontroller zuweissen, und diese dann ansteuern.
Bei LMMS kannst du die Effekte, die dir die SoundFont bietet direkt im SoundFont Plugin einstellen.
>Noch nie gehoert. Erklaerst du mir was das ist?
BASSMIDI ist eine Erweiterung für die Audiobibliothek BASS, die es erlaubt, MIDI Dateien und MIDI Ausgabe abzuspielen über SoundFonts. Im Grunde genommen ist es sowas wie FMOD. Und dann gibt es da noch BASSMIDIDriver. Das ist ein Softwaretreiber auf BASS-Basis, mit dem du SoundFonts benutzen kannst als Ersatz für den Windows Synthesizer. Das Tool stellt dir dann 2 MIDI Ausgänge bereit, die du individuell belegen kannst mit SoundFonts. Dann kannst du von jedem Programm aus, dass MIDI benutzt, deine SoundFonts benutzen, um den Klang zu wiedergeben.
>Ist das dann eine Erweiterung des Midi codes, der ja aus ich glaub 8 Bits besteht, und eine Reihe an Befehlen hat? - Meine Midi-Unterrichts stunden sind etwas her :).
Das sind Daten, mit denen MIDI-fähige Geräte über die normalen MIDI Daten hinaus angesteuert werden können. Bei meinem JV-1010 wird das beispielsweise genutzt, wenn ich mit der Editorsoftware die Patches bearbeite. Also es ist in der Tat eine Erweiterung des normalen MIDI Codes. In meinem alten Cubase wird das so dargestellt:

Im Grunde genommen enthalten diese Events auf dem Bild den Befehl, dass sich der Synthesizer initialisieren soll und den GM2 Modus aktiviert, sofern vorhanden. Wie du siehst, gibt es da auch Codes, die speziell für Yamaha- und Roland-Geräte definiert sind.
>Meine Laien-Loesung ist die Windows-Midi Sounds zum arbeiten zu benutzen, ein Midi aus Sibelius rauszuhauen, und das dann in ein anderes Programm zu laden, und dort dann den Soundfont draufzuklatschen (aktuell mach ich wirklich nur das, ohne Midi-Programmierung).
Siehe weiter oben zum Thema BASSMIDIDriver. Gibts übrigens hier zum runterladen. Ist auch für Laien kinderleicht zu bedienen. Nebenbei kommt das Tool auch mit einer Möglichkeit, unter Windows Vista und Windows 7 den Standardsynthesizer systemweit zu ändern.
>Bei Volcanic Flow, gabs allerdings eine boese Ueberraschung. Ich hatte mehr als 16 Instrumente, und das gibt dann Murks beim Midi Export und wieder Import. Nichts ist mehr gleich. Daher hab ich die mp3 dazu ueber den Stereo-Mix aufgenommen, ohne Soundfont. Nicht wirklich optimal, ja.
Das Problem habe ich dank Cubase und BASSMIDIDriver nicht. Durch BASSMIDIDriver habe ich 32 MIDI Kanäle zur Verfügung stehen (16 auf Port A und nochmal 16 auf Port B). Cubase ist in der Lage, sämtliche zur Verfügung stehenden Ausgänge parallel zu nutzen. Schwierig wirds nur dann, wenn ich das ganze als MIDI exportieren möchte, denn MIDI kennt immer nur einen Ausgang, und der hat nur 16 Kanäle.
Laeuft gut mit der Orchestration und dem Tweaking. Vielleicht werd ich heute noch fertig. v9 ist nun am Vorgaenger Post angeheftet. Nen Namen hab ich auch gefunden
- Feedback anyone?
Bin fertig. 4 Tage waren super-flott :), aber schade dass es ueberhaupt kein Feedback gab zu dem Track. Ist aber nun im Startpost attached.
Insgesamt ganz gut, trifft auch den Titel. Am meisten stört mich jedenfalls immer dieselbe Grundlinie vom Schlagzeug, da könnte bestimmt mehr Abwechslung her.
Hm, das ist grad so die Grundidee, dieses Stroemungslinienfoermige immergleiche. Vielleicht ganz ganz diskret.
Neuen Track angefangen, da steppt der Baer 
Werde morgen auf nen Dirigent treffen der ueber meine Orchestrationen schaut
- sind bisher 66 Seiten Orchester (!), und das nachdem ich die "Schriftgroesse" schon erheblich verkleinert hab :).
Ansonsten ist derzeit mehr Vorbereitung auf Pruefung als Komponieren, aber einen Track werd ich wohl dennoch zu Ende machen die Tage.
Um nochmal auf Soundfonts zurückzukommen, ich habe gestern Nacht mit ein paar herumgespielt und zwecks Vergleich mal HCKs “Meeting Place” Treffpunktclonk-Track mit mehreren gerendert. (Hm, vielleicht hätte ich in anbetracht des Topics lieber alas Nightwalk nehmen sollen?) CGM ist auch mit in der Auswahl, klingt mir persönlich aber stellenweise etwas… schief. Teilweise recht kuriose Unterschiede.
>... klingt mir persönlich aber stellenweise etwas... schief.
Könnte dadurch passiert sein, dass manche Soundfonts bestimmte Funktionen nicht unterstützen. So hat zum Beispiel nicht jede Soundfont unterstützung für Chorus- und Reverbeffekte. Ebenso kann es sein, dass eine Soundfont auf bestimmten Tonhöhen ein Sample für eine höhere oder tiefere Note rauf oder runterpitcht, wenn für die entsprechende Note kein eigenes Sample vorgesehen ist. Bei Crisis sind beispielsweise sehr viele Samples verwendet worden (weshalb diese Soundfont auch über einen Gigabyte groß ist), wobei es mich wundert, dass gerade dann die Hörner so extrem verstimmt klingen bei Meeting Place. Manchmal kann es auch sein, dass bestimmte Klänge in einer Soundfont einfach nicht vorhanden sind. So sind im GM Standard zum Beispiel nur 128 normale Patches vorgesehen, und im GM2 Standard 255 (also die 128 aus dem GM Standard und nochmal 127 weitere die über Bankwechselbefehle ausgewählt werden können). Im GS (Roland) und XG (Yamaha) Standard sind darüber hinaus noch einige weitere Patches festgelegt worden. Wenn die Klänge jedoch in der Soundfont nicht enthalten sind, wird der Bankwechsel für gewöhnlich ignoriert und es wird ein Patch ausgewählt, der möglicherweise nicht gewünscht war (ein schönes Beispiel hierfür ist übrigens die MIDI von Ghostbusters (wenn link erwünscht bitte melden). Spielt man diese über den Windows Synthesizer ab erklingen im Intro ziemlich merkwürdige Klänge die keinen wirklich sinnvollen Zusammenhang ergeben. Auf einem GM2 Synthesizer hingegen werden die korrekten Sounds ausgewählt).
Es gibt offenbar viel Raum für Inkompatibilitäten, aber soweit ich gesehen habe sind für Meeting Place (außer in Freepats) in allen getesteten Soundfonts die ganzen benutzten Instrumente auch vorhanden.
> wobei es mich wundert, dass gerade dann die Hörner so extrem verstimmt klingen bei Meeting Place.
Ja, das meinte ich. Sehr eigenartig.
>Ja, das meinte ich. Sehr eigenartig.
Ich hab mir mal ein paar Minuten genommen, das Stück unter Verwendung von Crisis etwas unter die Lupe zu nehmen. Im Grunde genommen könnte man sagen, entweder sind die Streicher schuldig (String Ensemble, Synth Strings) oder die Blasinstrumente (French Horns, English Horn). Die Hörner sind jedenfalls auf verschiedenen Tonhöhen unterschiedlich stark verstimmt habe ich bemerkt. Wenn ich die Hörner allerdings ohne die Streicher im Hintergrund laufen lasse klingt es nicht wirklich verstimmt. Das kommt übrigens dabei heruas, wenn man French Horn und English Horn beide jeweils 6 Cent aufwärts stimmt. Die Hörner scheinen also wohl generell verstimmt zu sein, habe ich so das Gefühl.
Fertig, und im Startpost. Passt z.B. zu diesem Video. Und ist nun endlich auch ein rhythmischerer Track :), als naechstes kommt ein Haus-Bau Track.

