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Clonk auf Raspberry Pi?

#1

Hallo liebe Clonk Community, :slight_smile:
Ich habe vor etlichen Jahren mit einem Kumpel diverse Clonk Titel auf einem Windows Rechner rauf und runter gespielt und bin vor kurzem wieder aufs Spiel gestoßen.

Würde der Nostalgie wegen gerne mal wieder an das Spiel ran und habe hier zuhause ein Raspberry Pi rumliegen der, soweit ich weiß, Linux nutzt oder nutzen kann. Leider kenne ich mit Linux mehr schlecht als recht aus deswegen würde ich gerne hier mal fragen ob es jemanden gibt der mehr Ahnung davon hat und mir ein paar Fragen beantworten kann.

Ich hab mich gefragt ob grundsätzlich Clonk auf einem Raspberry Pi lauffähig wäre und wie man entsprechend Linux und das Spiel aufspielen könnte?
So könnte ich das Ding einfach mal zu ihm mitnehmen (Er hat keinen PC an dem wir Clonk wieder installieren könnten).

Nutze das Raspberry eher als Multimediacenter und Emulationsbox um nicht all meine Spielekonsolen gleichzeitig angeschlossen haben zu müssen und würde gerne wissen ob und wie man z.B. weitere Partitionen drauf bekommt um auch ggf. eine Oberfläche zu haben um Clonk nutzen zu können.

Lieben Gruß

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#2

Ohne es ausprobiert zu haben vermute ich, dass der Raspi nicht mächtig genug ist um Clonk (im Allgemeinen) flüssig zu spielen :slight_smile:

Aber ich fände es cool, wenn es ginge! Vielleicht bin ich ja zu pessimistisch

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#3

Schwer zu installieren ist es nicht, aber es wird wahrscheinlich extrem laggen. Auf geringster Auflösung mit 16 bit könnte man kleine maps wahrscheinlich flüssig spielen. Je nach dem welche Raspberry Pi Version es ist.

Welches Betriebssystem hat es derzeit installiert?

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#4

Oh ich hab ehrlich gesagt nicht geschaut was Clonk für Mindestanforderungen hat. :o
Bzw. entsprechend Stabil laufen könnte.

Das Gerät sollte meines Erachtens ein Raspberry Pi 3 Model B sein auf dem ich damals ein RetroPi Image aufgespielt habe und entsprechend nahezu diese Oberfläche nutzt.

Hatte es damals mit mit einem NOOBS Installer versucht RetroPi und Raspbian aufzuspielen aber nicht hinbekommen die Partitionen Größentechnisch richtig anzupassen und hatte aufgegeben (Wie gesagt bei Linuxbasierenden Sachen steig ich nicht durch).

Im Anschluss hab ich formatiert und es wurde einfach nur ein Fertiges Image von RetroPi aufgespielt, daher bin ich ehrlich gesagt nicht sicher ob und was noch als Betriebssystem drauf ist.

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#5

RetroPie benutzt Raspbian Lite. Kann gut sein, dass dir tausende Dinge fehlen, um darauf Clonk laufen zu lassen (müsste man einfach testen).

Weniger Kopfzerbrechen bereitet es wahrscheinlich, eine zweite SD-Karte zu nehmen und da erst mal ganz normal Raspbian drauf zu installieren.

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#6

ich stelle gerade fest das es nicht RetroPi sondern RecalBox ist was sich auf dem Pi befindet aber weiß nicht ob das einen großen Unterschied machen würde.

Sonst werd ich mal bei Gelegenheit eine neue SD Karte organisieren und frisch Raspbian installieren um zu gucken ob ichs hinbekomme Clonk zum laufen zu bekommen.

Ich danke schonmal für die ganzen Antworten! :smiley:

Bin natürlich gerne für weitere Tipps und Infos offen~

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#7

Es gibt da einige Hürden:

- Clonk Rage wurde nur für i386/amd64 gebaut und funkioniert daher überhaupt nicht auf dem Raspberry Pi. Vorige Clonk-Titel funktionieren außerdem nicht unter Linux. Du müsstest also in jedem Fall selbst für ARM kompilieren.

- OpenClonk wird von Debian tatsächlich auch für ARM gebaut. Ich weiß aber nicht, wie gut das funktioniert, denn:

- Sowohl Clonk Rage als auch OpenClonk verwenden Desktop-OpenGL, die GPU auf dem Raspberry Pi unterstützt aber nur OpenGL ES.

- Und natürlich das bereits genannte Performance-Problem. Das ist aber vermutlich die kleinste Hürde :slight_smile:

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#8

CR habe ich noch nicht ausprobiert, aber OpenClonk 6 (was in den Paketquellen von Raspbian vorhanden ist) funktioniert tatsächlich auf einem Raspberry Pi 3 Model B. Allerdings musst du dich da mit maximal 4 FPS im Hauptmenü und ingame noch weniger zufriedengeben. Und etwas CPU (Aktiv-)Kühlung kann nicht schaden weil der Raspi ziemlich schnell heiß läuft bei der Last. Bei Bedarf kann ich auch nochmal auf einem Raspberry Pi 1 Model B testen (auch wenn ich mir das Ergebnis schon denken kann und es bei der eher schwachen CPU vermutlich kaum sinnvoll erscheint).

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#9

Inzwischen gibt es sehr wohl einen Desktop-OpenGL-Treiber für den Pi.
Ich habe es mal damit probiert (auf einem Raspberry Pi 3), und es macht trotzdem wenig Sinn.
Ich kann mich nicht mehr ganz erinnern, aber sowohl das Menü als auch Goldmine waren weit unter akzeptabler Geschwindigkeit.

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#10

Ah, aber nur OpenGL 2.1, was für OpenClonk sowieso nicht ausreicht.

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#11

Ja, aber für CR :birthday:

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#12

>Ich kann mich nicht mehr ganz erinnern, aber sowohl das Menü als auch Goldmine waren weit unter akzeptabler Geschwindigkeit.


Habs auch getestet, bei mir waren es um die 16 FPS in Goldmine - allerdings hab ich es (vermutlich wie du) mit fbdev getestet, nicht mit vc4 (da startet Xorg bei mir nicht.)
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#13

>Clonk Rage wurde nur für i386/amd64 gebaut und funkioniert daher überhaupt nicht auf dem Raspberry Pi. Vorige Clonk-Titel funktionieren außerdem nicht unter Linux. Du müsstest also in jedem Fall selbst für ARM kompilieren.


Lässt sich ohne Probleme bauen, sofern man zu den C(XX)FLAGS -fsigned-char hinzufügt (char ist unter ARM per Default unsigned). Zu beachten ist aber, dass ARM so gut wie nicht getestet wurde und es somit Desyncs zu x86-Spielen gibt. (Bin mir nicht sicher, welchen Einfluss -fsigned-char darauf hat.)
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#14

>Sonst werd ich mal bei Gelegenheit eine neue SD Karte organisieren und frisch Raspbian installieren um zu gucken ob ichs hinbekomme Clonk zum laufen zu bekommen.


Für ausreichend große Karten könnte BerryBoot hilfreich sein.
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